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October 2026 : Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft: Herausforderungen und Chancen professionellen Handelns | |||||||||||
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Call For Papers | |||||||||||
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Call for Papers
Thema der Tagung: Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft: Herausforderungen und Chancen professionellen Handelns Heidelberg | 24.-25. September Hintergrund Integration wird in Politik, Verwaltung und Wissenschaft häufig primär als sozioökonomischer, rechtlicher oder sprachlicher Prozess beschrieben. In der sozialen Praxis zeigt sich jedoch, dass Integration weit darüber hinausgeht und eng mit Fragen von Zugehörigkeit, kultureller und religiöser Vielfalt, sozialer Teilhabe sowie gesellschaftlichen Macht- und Ungleichheitsverhältnissen verbunden ist. Religion und religiöse Zugehörigkeit sind dabei für viele Menschen integrale Bestandteile ihrer Lebenswelten - als Ressource, als Deutungsrahmen, als soziale Praxis, aber auch als Konflikt- und Spannungsfeld. Gleichzeitig gewinnen interreligiöse und interkulturelle Dialogformate in pluralen Gesellschaften zunehmend an Bedeutung: Sie fungieren als Brücken zwischen unterschiedlichen religiösen, kulturellen und weltanschaulichen Orientierungen und können sowohl auf individueller als auch auf institutioneller Ebene integrative Prozesse fördern. Zugleich steht die Soziale Arbeit im Kontext von Migration vor weiteren Herausforderungen: Fragen von Diskriminierung, Rassismus, gesellschaftlicher Polarisierung, Radikalisierungstendenzen sowie der professionellen Gestaltung von Diversität gewinnen zunehmend an Bedeutung für sozialpädagogisches Handeln. Die geplante Tagung widmet sich daher der Frage, wie Integration, Migration, Religion, gesellschaftliche Vielfalt und interreligiös-kultureller Dialog in Sozialer Arbeit, Wissenschaft und Praxis gemeinsam gedacht und professionell gestaltet werden können. Schwerpunkte Migration, Integration und professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit Integration als sozialer Prozess zwischen Religion, Kultur und Zugehörigkeit Religion zwischen Ressource, Konflikt, Unsichtbarkeit und Stigmatisierung Interreligiöser und interkultureller Dialog als Praxisfeld der Sozialen Arbeit Dialogkompetenzen in Beratung, Jugendhilfe und Familienarbeit Jugendarbeit im Kontext von Empowerment junger Menschen Migration: Herausforderungen, Prävention und Religions- und kultursensible Ansätze in Sozialer Arbeit und Gemeinwesenarbeit Kommunen, Wohlfahrtsverbände und Religionsgemeinschaften als Dialogakteure Normative Neutralität, professionelle Grenzen und ethische Herausforderungen Macht, Differenz und Ungleichheit im Dialogkontext Radikalisierungsprävention, Deradikalisierung und Jugendsozialarbeit 1 Rassismuskritische, machtsensible und migrationspädagogische Perspektiven Antisemitismus, antimuslimischer Rassismus (Islamfeindlichkeit) und religiös begründete Diskriminierungsformen im Kontext von Migration und Sozialer Arbeit Einreichung von Beiträgen Interessierte Referent:innen werden gebeten, einen kurzen Abstract (ca. 250–300 Wörter) ihres Beitrags einzureichen. Einreichungen sind bis zum 17. April 2026 möglich. Bitte senden Sie Ihren Abstract per E-Mail an: info@iww-ggmbh.com Die Rückmeldung über die Annahme der Beiträge erfolgt zeitnah nach Ablauf der Einreichungsfrist. Willkommen sind insbesondere Beiträge aus folgenden Bereichen: Integrations- und Migrationsmanagement im Kontext Sozialer Arbeit Professionalität und Kompetenzentwicklung von Fachkräften in sozialpädagogischen Handlungsfeldern Fragen der professionellen Haltung, Handlungskompetenz und institutionellen Verantwortung in einer pluralen Migrationsgesellschaft. postkoloniale, machtsensible und rassismuskritische Ansätze in der Sozialen Arbeit Präventions- und Deradikalisierungsprogramme sowie deren sozialpädagogische Einbettung migrationspädagogische Perspektiven auf Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit Religion, Zugehörigkeit und Identitätskonstruktionen im digitalen Raum Konfliktfelder zwischen Religion, Staat und Integration Radikalisierungsprozesse im Jugendalter, insbesondere Formen der Ideologisierung junger Menschen Handlungsmöglichkeiten und Präventionsmaßnahmen der Sozialen Arbeit im Umgang mit Radikalisierung Auch thematisch verwandte Beiträge sind willkommen. Zeitstruktur der Beiträge Für jeden Beitrag sind insgesamt ca. 60 Minuten vorgesehen. Davon entfallen etwa 30-40 Minuten auf den Vortrag und 20-30 Minuten auf Diskussion und Austausch mit dem Publikum. Zielgruppе Wissensch Wissenschaftler:innen aus Sozialer Arbeit, Sozialpädagogik, Migrations- und Jugendforschung, Religionswissenschaft, Theologie, Religionspädagogik sowie Dialog- und Friedensforschung sowie Praktiker:innen aus sozialen Einrichtungen und Non-ProfitOrganisationen, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Bildungseinrichtungen sowie religiösen Organisationen. 2 Verantwortlich für die Tagungsplanung: Prof. Dr. Ayhan Tekineş Institut für Wissenschaft und Weisheit gGmbH Große Gallusstraße 16-18/1 60312 Frankfurt am Main Mail: info@iww-ggmbh.com Prof. Dr. Abdullah Demir IJSS Intemational Joumal of Social Sciences www.sobider.net e-ISSN: 2548-0685 |
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